Digitaler Mentoring Channel

Öffentliches Symposium von Wissenschaft und LemaS-Schulen Mentoring wird oft als „Goldstandard der Pädagogik“ bezeichnet. Was zeigt die Forschung zu Konzepten des Mentorings und zur Wirksamkeit? Welche Praxis-Empfehlungen lassen sich davon ableiten? Wie sehen bereits etablierte Formate für Mentoring-Angebote an Schulen aus? Beim Mentoring Channel fließen die Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Schulpraxis zusammen. Neben Beiträgen aus der Forschung stellen auch Schulen Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis vor. Das kostenfreie digitale Symposium findet am Freitag, den 28. Januar von 14 bis 16 Uhr statt. Mit vier Kurzvorträgen zum Oberthema „Rollenvorbilder im Mentoring“ und einer Diskussions- und Austauschphase bietet das Programm neben theoretischen Grundlagen und Forschungserkenntnissen auch Einblicke in die praktische Umsetzung am Lise-Meitner-Gymnasium in Crailsheim, einer von 300 LemaS-Schulen. 

Im Zweimonats-Rhythmus beleuchtet die digitale Symposium-Reihe mit Beiträgen aus der Wissenschaft und den LemaS-Schulen verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema Mentoring als Fördermethode für (potenziell) leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf der Bedeutung von Rollenvorbildern im Mentoring. Ausrichter ist das Wissenschaftsteam von LemaS-Teilprojekt 21, das an der Universität Regensburg und an der Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt ist.

Den Auftakt des Mentoring-Channels bildete der Workshop von Teilprojekt 21 auf der diesjährigen LemaS-Jahrestagung im September 2021. Hier stellte das Wissenschaftsteam den Projektschulen das theoretische Konzept, die praktische Umsetzung und erste Ergebnisse der Begleitforschung zweier Mentoring-Programme vor, die im Rahmen von LemaS entwickelt und evaluiert werden: 1. das Konzept „Individuelle Lernpfade“, in dem besonders interessierte, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ein mehrjähriges 1:1-Mentoring durch Fachlehrkräfte erhalten und 2. das Programm „CyberMentor Plus“ zur MINT-Mädchenförderung. Das Förderprogramm verknüpft das bereits etablierte extracurriculare Online-Mentoring-Programm CyberMentor mit Schul-AGs, die durch MINT-Fachlehrkräfte geleitet werden. Von den 300 LemaS-Schulen nehmen insgesamt 57 Schulen aus 11 Bundeländern am LemaS-Teilprojekt 21 zur „Individualisierung durch Mentoring an Schulen“. Mit dem Mentoring Channel gibt es nun ein frei zugängliches Angebot für alle, die sich für das Thema Mentoring interessieren. 

Programm am 28.1.2022
 

  • 14:00 Uhr – 14:05 Uhr | Begrüßung
  • 14:05 Uhr – 14:20 Uhr: | Tina-Myrica Daunicht (Universität Erlangen-Nürnberg): Theoretische Einführung zu Rollenvorbildern
  • 14:20 Uhr – 14:35 Uhr: | Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg): Rollenvorbilder im Mentoring: Stand der Forschung und Praxis-Empfehlungen
  • 14:35 Uhr – 14:45 Uhr: | Fragen zu den Vorträgen
  • 14:45 Uhr – 15:00 Uhr: | Dagmar Schilling und Carolin Schneider (Fibonacci-Mentoring-Programm Flex): Mentoring – ein Königsweg aus Schulfrust und Familienstress? Das Fibonacci-Mentoringprogramm Flex für besonders begabte Kinder
  • 15:00 Uhr – 15:15 Uhr: | Wildis Streng-Sengle (Lise-Meitner-Gymnasium Crailsheim): Rollenvorbilder im Mentoring – Ein Praxisbeitrag
  • 15:15 Uhr – 15:45 Uhr: | Fragen und Diskussion
  • ab ca. 15:45 Uhr: | Verabschiedung

Beitrittsinformationen 

Das kostenfreie Symposium wird via Zoom stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Um dem Zoom-Meeting beizutreten, klicken Sie bitte hier auf den Zugangslink oder geben die Meeting ID 689 4498 4162 und den Kenncode 484764 ein. Bitte beachten Sie, dass Sie für eventuelle Fragen im Anschluss an die Vorträge eine aktuelle Zoom-Desktop- oder Mobile-App-Version benötigen.