Interviews

24.08.2021 Interview

Diagnostische Kompetenzen erweitern und vertiefen - LemaS an der Eigenherd-Schule in Kleinmachnow

In Jahrgangsstufen-Teams erarbeiten die Lehrerinnen und Lehrer an der Eigenherd-Schule im brandenburgerischen Kleinmachnow regelmäßig Unterrichtsstunden und reflektieren ihre diagnostische Kompetenz. "Über dieses Teamwork können wir dafür sorgen, dass die Kinder wirklich gleiche Voraussetzungen vorfinden, unabhängig davon, bei welcher Lehrkraft sie lernen.", erklärt die Lehrerin Imona Otte. Die Schule beteiligt sich am LemaS-Teilprojekt 20 "LUPE - Leistung unterstützen, Potenziale erkennen", das von Prof. Dr. Franzis Preckel und ihrem Team an der Universität Trier wissenschaftliche begleitet wird. Im Zentrum steht die Erweiterung und Vertiefung der diagnostischen Kompetenzen der Lehrpersonen. Dazu werden Materialien für den LUPE-Werkzeugkoffer entwickelt, erprobt und evaluiert, um gezielt Leistungen und Begabungen der Grundschülerinnen und Grundschüler im MINT-Bereich suchen und erkennen zu können. In einem gemeinsamen Interview mit leistung-macht-schule.de geben Imona Otte und Schulleiterin Karen Korge sowie Prof. Dr. Franzis Preckel und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Julia Mathes Einblicke in ihre Arbeit im Rahmen von "Leistung macht Schule".

05.05.2021 Interview

Freiraum für die eigene Entwicklung – ein Interview über begabungs- und leistungsfördernden Informatikunterricht

Die Entwicklung und Erprobung von Diagnosekonzepten, Fördermethoden und differenzierenden Aufgaben für den Unterricht im Fach Informatik ist das Ziel von LemaS-Teilprojekt 13. Dr. Claudia Hildebrandt und Matthias Matzner von der Universität Oldenburg arbeiten dazu eng mit Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Projektschule zusammen. Dazu gehört auch Arne Langer, der an der Marie-Reinders-Realschule in Dortmund Informatik unterrichtet. In einem gemeinsamen Interview mit leistung-macht-schule.de geben sie Einblicke in die Entwicklungs- und Erprobungsphasen im Unterricht und veranschaulichen an Beispielen, wie differenzierender Informatikunterricht aussehen kann.

17.03.2021 Interview

Lese-Sportler-Stunden in der Grundschule - Ein Gespräch über Diagnostik, Feedback und Förderung

Die diagnosebasierte, differenzierte Leseförderung in der Grundschule steht im Zentrum der Arbeit von Prof. Dr. Elmar Souvignier, seinem Team an der Universität Münster und den 21 LemaS-Schulen in Teilprojekt 14 „diFF Di2Lesen“. Grundlage für die Leseförderung der Schülerinnen und Schüler ist ein Lesekompetenzmodell, das neben der Lesegenauigkeit und der Lesegeschwindigkeit auch das Leseverständnis bei der Diagnostik berücksichtig. Für alle drei Bereiche bietet das Lese-Sportler-Programm Fördermaterialien, die auch Deutschlehrerin Jasmine Lukas an der Peter-Härtling-Grundschule in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main im Unterricht einsetzt. Mit der Lernverlaufsdiagnostik werden Leseentwicklungsschritte erfasst und dann passende Methode zur Lesefähigkeit der Schülerin oder des Schülers ausgewählt. Dass es zur Förderung der Lesekompetenz bei Schülerinnen und Schülern durchaus lohnenswert ist, auch mal einen Schritt zurückzugehen, erklären Prof. Dr. Elmar Souvignier, Dr. Martin Salaschek und Lehrerin Jasmine Lukas im gemeinsamen Interview mit leistung-macht-schule.de.

26.11.2020 Interview

LemaS am Bildungszentrum Bodnegg – Ein Interview über diagnosebasierte Förderung im Matheunterricht auch aus der Distanz

Am Bildungszentrum Bodnegg gibt es jeweils eine Stunde pro Woche „Leistung macht Schule“: Eine Unterrichtsstunde für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der dazugehörigen Grund-, Haupt- und Realschule, in der LemaS-Materialien und -Förderinstrumente erprobt werden. Das Bildungszentrum Bodnegg ist eine von 20 Schulen, die am LemaS-Teilprojekt 8 unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Benölken teilnimmt. Hier geht es schwerpunktmäßig um Unterrichtsentwicklung mit dem Ziel des Erkennens und Förderns von mathematikspezifischen Potenzialen und Leistungsstärken: „Wir entwickeln wir Fördermaterialien, die das Potenzial der Schülerinnen und Schüler besonders herauskitzeln können.“, erklärt Wiebke Auhagen, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Schulen mitbegleitet. Dazu gehören offene substanzielle Aufgaben, die sich gerade auch in der Corona-bedingten Fernlernphase bewährt haben. Ein Fokus auf Lernschwächen in vielen Schulen sei generell zu einseitig, bekräftigt Claudia Kirchhoff, Mathematiklehrerin und stellvertretende Schulleiterin: „Viele Lehrkräfte fragen sich, wie unsere Schülerinnen und Schüler, die eine drei oder zwei in Mathe haben, noch besser werden können. Mit „Leistung macht Schule“ wird es für uns selbstverständlicher, auch die Guten im Blick zu behalten.“ Das gemeinsame Interview gibt es hier.

17.09.2020 Interview

Zwischenbilanz aus Sicht der Politik - Ein Interview mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und KMK-Präsidentin Stefanie Hubig

Zum Thema „(Zwischen-)Bilanz und Perspektiven: LemaS in der Schullandschaft“ interviewte der Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda anlässlich der LemaS-Jahrestagung 2020 Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Stefanie Hubig.

09.04.2020 Interview

Mit LemaS zum leistungsfördernden Schulklima - Ein Interview mit Verbundkoordinatorin Prof. Weigand

Bundesweite Vernetzung auf der einen Seite sowie enger, persönlicher Austausch und Zusammenarbeit zwischen Schulen, Teilprojekten, Bund und Ländern auf der anderen Seite seien das Besondere an der Arbeit des Forschungsverbunds LemaS. Im Interview mit leistung-macht-schule.de beschreibt Verbundkoordinatorin Prof. Dr. Gabriele Weigand die Initialisierung des Projekts und warum das Thema der Leistungs- und Begabungsförderung ihr ein "Herzensanliegen" ist. Da bei LemaS nicht die Erfüllung von Lehrplänen oder Prüfungsnoten in den Fokus geraten, sondern die Entfaltung von Potenzialen der Kinder und Jugendlichen und die Freude an Leistung, verändern sich Blickwinkel, Haltungen und Einstellungen bei allen beteiligten Akteuren. So verbessere sich mit "Leistung macht Schule" das gesamte Schulklima. Bei der leitenden Verbundkoordinatorin laufen alle Fäden zusammen. Ihre Zwischenbilanz nach gut zwei Jahren LemaS in den Schulen fällt positiv aus, weil Schulen, Wissenschaft und Politik "an einem Strang ziehen". Das gesamte Interview gibt es hier.

02.03.2020 Interview

Mehr Begleitung, weniger Leitung – offene Lernumgebungen für einen differenzierten Physikunterricht

Die Physik zählt zu den weniger beliebten Schulfächern. Völlig zu Unrecht, findet Dr. René Dohrmann, der im Teilprojekt 11 unter der Leitung von Prof. Dr. Volkmar Nordmeier (beide Freie Universität Berlin) an adaptiven Konzepten zur Förderung (potenziell) leistungsstarker Schülerinnen und Schüler arbeitet und forscht. Im Interview mit leistung-macht-schule.de beschreibt er Chancen und Gelingensbedingungen für einen differenziert gestalteten Physikunterricht. Zwar seien außercurriculare Angebote, wie der Besuch der Physik-AG am Nachmittag oder die Teilnahme an „Jugend forscht“ gute leistungs- und begabungsfördernde Gelegenheiten für (potenziell) leistungsstarke Kinder und Jugendliche, jedoch gehe es in LemaS darum, das Fordern und Fördern von Potenzialen der Schülerinnen und Schüler fest im Physikunterricht zu verankern. Eine komplexe Aufgabe zum Klimawandel, zur E-Mobilität oder zum Regenbogen könnten dazu beitragen. Das ganze Interview finden Sie hier.

19.12.2019 Interview

Mentoring an der John-Bühler-Realschule – ein Interview mit Lehrerin Julia Haug

Mentoring Programme geben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit einem Thema intensiv auseinanderzusetzen für das im Unterricht nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Wie die Umsetzung und die Integration dieser Förderangebote in der Schulpraxis aussehen, schildert Beratungslehrerin Julia Haug von der John-Bühler Realschule (Dornharn, BW) im Interview mit leistung-macht-schule.de Bereits seit fünf Jahren wird das 1:1 Mentoring an dieser Schule für die Leistungsförderung genutzt. Auf eine Optimierung der Mentoring-Programme zielt die Schule mit ihrer Teilnahme an LemaS und dem Teilprojekt 21. Neben der wissenschaftlichen Beratung und Begleitung durch das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Heidrun Stöger und Prof. Dr. Albert Ziegler sei es vor allem die Vernetzung und der Austausch mit anderen Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet zum Thema Mentoring von dem die LemaS-Schule profitiere. Das ganze Interview gibt es hier.

01.10.2019 Interview

LemaS-GRiP im Interview - Leistungspotenziale durch Geschichten und Gespräche fördern

Im Interview mit "Leistung macht Schule" stellen Projektleiter JProf. Dr. Johannes Mayer und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Caterina Mempel von der Universität Leipzig ihr LemaS-Teilprojekt GRiP vor. Der Fokus liegt hier auf der Förderung des sprachlich-ästhetischen Gesprächs im Deutschunterricht in der Primarstufe. Förderung von Leitungspotenzialen und Leistungssträken finden bisher im Rahmen von Litertaur- und Schreibwettebwerben vor allem außerhalb des Unterrichts statt. LemaS-GRiP zielt auf die Förderung im Unterricht: "In unserem Teilprojekt setzen wir das literarische Lernen inklusiv um, sodass (potenziell) leistungsstarke Kinder als Teile der Klassengemeinschaft gefördert werden.", betont JProf. Dr. Mayer. Im Rahmen der Projektarbeit professionalisieren die Lehrpersonen Methoden der Gesprächsleitung wie das Vorlesegespräch und das literarische Unterrichtsgespräch nach dem Heidelberger Modell. Durch die Auseinandersetzung mit Literatur und die eigene Gestaltung von fiktionalen Welten werden die sprachlichen und literarischen Kompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler gefordert und gefördert. Das ganze Interview gibt es hier.

28.08.2019 Interview

Mit selbstreguliertem Lernen zur Expertenstunde - Interview mit Grundschullehrerin Daniela Cherubim

Begabungs- und Potenzialförderung ist fest verankert im Leitbild der Grundschule Goethe in Halberstadt. Im Rahmen von Leistung macht Schule arbeitet diese Schule u.a. in Teilprojekt 4 zu "adaptiven Formaten potenzial- und prozessorientierter Diagnostik". Im Interview mit leistung-macht-schule.de betont Lehrerin Daniela Cherubin, dass es der Grundschule Goethe insbesondere um die Schärfung und Weiterprofessionalisierung des diagnostischen Blicks auf die Kinder geht. Sie gibt Einblicke in die praktische Arbeit mit dem Forscherteam und ihrer Schulklasse im Deutschunterricht. Als Lernbegleiterin unterstützt sie ihre Schülerinnen und Schüler beim "selbstregulierten Lernen" und der Vorbereitung der Schülerpräsentationen für die Expertenstunden. Alle Kinder ihrer Deutschklasse arbeiten hierbei an eigenen Referaten zu selbst gewählten Themen und tragen die Ergebnisse ihrer Recherche mithilfe einer PowerPoint Präsentation vor der gesamten Klasse und den Eltern vor. Unterstützung erhält Daniela Cherubim vom Forscherteam der Universität Münster. Die Zusammenarbeit verlaufe "auf Augenhöhe", bei der sie zur Mitgestalterin wird, "die Arbeitsmaterialien erprobt, anpasst und Bewährtes weitergibt." Das gesamte Interview finden Sie hier.